Ein Grundstück als Spielparadies und Rückzugsort für Familien
Niemand weiß besser als Eltern, dass ein eigener Garten ein echter Segen ist. Für Kinder wird der Garten schnell zum Abenteuerspielplatz und sicheren Hafen zugleich. „Ein Garten ist mehr als nur ein Stück Grün - er ist Abenteuerland, Rückzugsort und Spielfläche zugleich“. Hier können die Kleinen in einer geschützten Umgebung toben, die Natur entdecken und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Im Idealfall bietet das Grundstück eigene Bereiche, die ausschließlich den Kindern vorbehalten sind - etwa eine Ecke zum Sandburgen bauen, Platz zum Ballspielen und vielleicht sogar ein kleines Baumhaus als geheimes Versteck. Ein Sandkasten, eine Schaukel und eine freie Rasenfläche zum Fangen spielen gehören zu den Klassikern, die in vielen Familiengärten nicht fehlen dürfen. Solche kindgerechten Zonen machen aus dem Garten ein Paradies für die Jüngsten und schenken den Eltern zugleich das gute Gefühl, dass der Nachwuchs in sicherer Nähe glücklich spielen kann.
Mit wachsender Familie steigen oft die Ansprüche an die Gartenfläche. Ein größeres Grundstück bietet Freiraum für Trampolin, Klettergerüst oder sogar ein improvisiertes Fußballfeld - all die Dinge, von denen Kinder träumen. Auch Haustiere profitieren: Ein lebhafter Hund etwa fühlt sich auf einem weiträumigen Grundstück wohler, wenn er nach Herzenslust herumrennen kann. Gleichzeitig brauchen nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen und Teenager Orte der Ruhe. In einem großzügigen Garten findet sich vielleicht ein lauschiges Plätzchen unter dem Apfelbaum, an dem man die Seele baumeln lassen kann, oder eine gemütliche Terrasse als Treffpunkt für die Familie an warmen Sommertagen. Der Alltag mit Kindern ist geprägt von Bewegung und Bedürfnissen nach sowohl Spielraum als auch Rückzug. Ein ausreichend großes Grundstück schafft die Bühne für beides: Hier können drei Kinder gleichzeitig Verstecken spielen und laut lachen, während die Eltern ein paar Meter weiter entspannt den Grill anfeuern oder einfach zuschauen und den Moment genießen. Diese lebensnahen Szenen zeigen, dass es weniger um eine bestimmte Quadratmeterzahl geht, sondern darum, dass das Grundstück den Lebensrhythmus und die Träume der Familie widerspiegelt.
Haustyp und Grundstücksbedarf - von Bungalow bis Stadtvilla
Wie viel Grundstück eine Familie benötigt, hängt stark vom gewählten Haustyp ab. Die Art des Hauses beeinflusst die benötigte Grundstücksfläche maßgeblich. Ein freistehendes Einfamilienhaus braucht beispielsweise rundum ausreichend Abstand - je freier und großzügiger es stehen soll, desto größer muss auch das Grundstück bemessen sein. Oft gilt als Faustregel, dass die Grundfläche des Hauses etwa ein Drittel des Grundstücks nicht überschreiten sollte. Wer also von einem Haus mit etwa 150 m² Wohnfläche träumt, sollte mit mindestens ~450 m² Grundstück planen, um genügend Luft um das Gebäude zu haben. In der Praxis liegen viele Baugrundstücke für ein klassisches Einfamilienhaus bei mindestens 400 bis 600 Quadratmetern, damit Haus, Garage, Zuwegung und ein gemütlicher Garten Platz finden. Ein Town & Country-Partner wie Claassen Hausbau weiß aus Erfahrung, wie man selbst auf kompakten Parzellen ein Maximum an Wohnqualität herausholt - doch etwas Grundfläche braucht jedes Haus, um sich entfalten zu können.
Die Bauweise des Hauses spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ein Bungalow etwa - der Inbegriff des Wohnens auf einer Ebene - benötigt mehr Grund und Boden als ein zweigeschossiges Haus, da sich die gesamte Wohnfläche ebenerdig ausbreitet. Typischerweise rechnet man für einen Bungalow mit etwa 500 bis 700 m² Grundstück, weil er durch seine ausgedehnte Grundfläche nicht so platzsparend ist. Eine Stadtvilla oder allgemein ein Haus mit zwei Vollgeschossen kann dieselbe Wohnfläche auf kleinerer Grundfläche unterbringen. Dadurch kommt man mit einem moderateren Grundstück aus - gleichzeitig hat man aber oft den Wunsch nach einem repräsentativen Garten rund um die Stadtvilla, was die Grundstücksgröße wieder nach oben treiben kann. Klassische eineinhalb-geschossige Einfamilienhäuser (mit Erdgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss) liegen häufig dazwischen: Ihr Platzbedarf ist geringer als der eines Bungalows, aber etwas größer als bei sehr kompakten Stadthäusern. So reicht in vielen Fällen ein Grundstück von rund 500 m² aus, um ein Einfamilienhaus mit etwa 120-150 m² Wohnfläche und genügend Garten zu realisieren. Wichtig ist dabei immer, die örtlichen Bauvorschriften zu beachten: Oft geben Bebauungspläne eine maximale Bebauungsfläche (GRZ) oder Mindestabstände vor. Ein größeres Haus oder ein breiter Bungalow erfordert ein entsprechendes Baufeld, damit Abstandsflächen zu den Nachbarn eingehalten werden können. Gerade in neuen Wohngebieten wird daher pro freistehendes Haus meist eine gewisse Mindestgröße des Grundstücks festgelegt. Die Faustformel „Hausfläche max. ein Drittel der Grundstücksfläche“ deckt sich mit der Praxis vieler Planer und sorgt dafür, dass neben dem Gebäude genügend Freiraum für Garten, Terrasse und Wege bleibt.
Wer dagegen auf ein Doppelhaus oder Reihenhaus setzt, kann deutlich Grundstücksfläche sparen. Bei einer Doppelhaushälfte teilen sich zwei Parteien ein Haus, was pro Familie weniger Grundfläche erfordert - oft genügen hier 300 bis 500 m² Grundstück pro Hälfte. Reihenhäuser sind noch effizienter: Ein Reihenmittelhaus kommt nicht selten mit circa 200 bis 300 m² aus, da es an beiden Seiten an Nachbarn grenzt und somit kaum seitliche Abstandsflächen benötigt. Allerdings geht diese Platzersparnis mit Einschränkungen einher - weniger Licht von den Seiten, ein schmaler Gartenstreifen statt großer Rasenfläche - doch für viele (kleinere) Familien in städtischen Lagen ist das ein akzeptabler Kompromiss. Entscheidend ist, dass Haustyp und Grundstück aufeinander abgestimmt sind. Planen Sie einen Bungalow mit 130 m² Wohnfläche, sollte das Grundstück groß genug sein, damit sich das Haus flach ausbreiten kann, ohne jeden Zentimeter auszureizen. Wünschen Sie sich eine elegante Stadtvilla mit zwei Vollgeschossen, dann denken Sie daran, dass ein solches Haus zwar auf der Grundfläche effizient ist, aber vielleicht einen etwas großzügigeren Garten verdient, um die Proportionen stimmig wirken zu lassen. Hier steht Claassen Hausbau als fachkundiger Berater zur Seite, um das Optimum aus Haustyp und Grundstücksgröße herauszuholen - sei es ein ebener Winkelbungalow für barrierefreies Wohnen oder ein kompaktes Stadthaus, das auch auf schmalem Zuschnitt noch genügend Platz zur Entfaltung bietet. Denn letztlich soll Ihr Zuhause nicht nur ins Grundstück passen, sondern das Grundstück auch zu Ihrem Zuhause.
Haustyp und Grundstücksbedarf - von Bungalow bis Stadtvilla
Nicht nur die Größe, auch die Form des Grundstücks beeinflusst, wie gut es sich für ein geplantes Haus eignet. Der Grundstückszuschnitt beschreibt Form und Ausdehnung des Grundstücks - also ob es eher quadratisch, rechteckig, schmal zulaufend oder verwinkelt ist. In der Regel gilt: Ein rechteckiger, regelmäßiger Zuschnitt lässt sich am effizientesten bebauen. Für den Bau eines Bungalows zum Beispiel ist ein rechteckiges Grundstück ideal, weil man darauf einen durchdachten Grundriss ohne Platzverlust realisieren kann. Hier können die Räume optimal angeordnet werden, und es bleibt genug Gartenfläche übrig. Doch auch ungewöhnlich geformte Grundstücke können ihren Reiz haben - sie erfordern nur etwas mehr Kreativität in der Planung. Erfahrene Architekten und Baupartner wie Claassen Hausbau sehen sogar in herausfordernden Grundstücksformen Chancen: Aus einem L-förmigen Grundstück kann man etwa mit einem Winkelbungalow das Beste machen, indem Haus und Garten harmonisch dem Knick folgen. Oder man platziert die Terrasse und den Eingang so, dass verwinkelte Ecken clever genutzt werden, anstatt ungenutzt zu bleiben. Selbst auf schmalen Streifen entstehen durch durchdachte Entwürfe gemütliche Häuser mit überraschend viel Raum - beispielsweise gibt es Stadthaus-Konzepte, die speziell für schmale Lücken oder kleine Grundstücke entworfen wurden und trotzdem ein urbanes Wohngefühl vermitteln. Wichtig ist, sich vom ersten Eindruck nicht abschrecken zu lassen: Auch wenn das Grundstück auf dem Papier nicht perfekt rechteckig ist, lässt sich mit fachkundiger Planung oft mehr herausholen, als man denkt. Entscheidend ist, dass der Grundstückszuschnitt früh in die Hausplanung einbezogen wird. So können Ausrichtung des Hauses, Fensterpositionen und Gartenaufteilung von Anfang an auf die Form abgestimmt werden - ob Eckgrundstück mit zwei Straßenseiten (und damit mehr Publikumsverkehr, aber auch mehr Licht), Hanglage mit Höhenunterschied oder einfach ein etwas ungleichmäßiger Umriss im Lageplan. Claassen Hausbau unterstützt Bauherren dabei, aus jeder Grundstücksform ein Zuhause mit Wohlfühlfaktor zu gestalten. Mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen entsteht ein Haus, das sich an die Gegebenheiten des Grundstücks schmiegt - und nicht umgekehrt. Die Form des Grundstücks muss also keineswegs ein Hindernis sein; vielmehr ist sie ein weiterer Aspekt, der die Persönlichkeit Ihres zukünftigen Heims mitbestimmt.
Regionale Unterschiede in Lüneburg, Harburg, Uelzen und Lüchow-Dannenberg
Die Frage nach der richtigen Grundstücksgröße ist eng verknüpft mit der Region, in der man bauen möchte. In Deutschland gibt es teils erhebliche regionale Unterschiede bei verfügbaren Flächengrößen und Grundstückspreisen. Das zeigt sich auch ganz konkret in den Landkreisen Lüneburg, Harburg, Uelzen und Lüchow-Dannenberg - den Kernregionen, in denen die Claassen Hausbau GmbH Familien auf dem Weg ins Eigenheim begleitet. Generell gilt: Städtische Gebiete und Speckgürtel rund um Metropolen haben oft kleinere, dichter bebaute Grundstücke, während ländliche Regionen großzügigere Flächen bieten können. In begehrten Lagen nahe Hamburg - etwa im Landkreis Harburg - sind Baugrundstücke häufig rar und entsprechend teuer; hier rücken kompaktere Parzellen in den Fokus der Bauherren. Beispielsweise werden in einer Stadt wie Buchholz in der Nordheide (Landkreis Harburg) Neubau-Grundstücke für Einfamilienhäuser teils mit rund 450-500 m² ausgewiesen. Das mag auf den ersten Blick wenig erscheinen, doch durch clevere Hausentwürfe lässt sich selbst auf 460 m² ein familiengerechtes Zuhause mit Garten verwirklichen - wie das Beispiel eines Town & Country Massivhauses vom Typ „Bodensee 129“ in Buchholz zeigt. Anders sieht es nur wenige Kilometer weiter ländlich aus: In kleineren Ortschaften wie Tespe an der Elbe kann ein Bungalow schon einmal auf über 1.100 m² Grundstück stehen und damit einen wahrhaft großzügigen Garten bieten. Solche Unterschiede innerhalb des selben Landkreises verdeutlichen, wie stark Lage und Umfeld die Grundstücksgröße prägen.
Lüneburg, als malerische Hansestadt mit hoher Lebensqualität, verzeichnet seit Jahren steigende Grundstückspreise und entsprechend kompaktere Bauplätze im Stadtgebiet. Junge Familien, die hier bauen möchten, finden in neuen Wohngebieten der Stadt oft Parzellen im Bereich von 300 bis 500 m² vor - genug für Reihen- oder Doppelhäuser, aber auch für clever geplante Einzelhäuser mit kleinerem Garten. Wer mehr Grün um sich herum möchte, weicht nicht selten in die umliegenden Gemeinden oder den Landkreis Lüneburg aus, wo 700-800 m² pro Einfamilienhaus keine Seltenheit sind. Ähnlich im Landkreis Uelzen: In Uelzens Städten und Dörfern genießt man traditionell etwas mehr Platz. Viele Grundstücke dort sind größer als der deutsche Durchschnitt, was mit der eher ländlichen Struktur zusammenhängt. Ein frei stehendes Haus mit 1.000 m² Grund drumherum ist im Landkreis Uelzen durchaus realisierbar - man denke etwa an die Dorfränder oder Siedlungen mit ehemaliger landwirtschaftlicher Prägung, wo große Gärten zum Lebensgefühl gehören. Im dünn besiedelten Landkreis Lüchow-Dannenberg (Wendland) schließlich sind Grundstücke oft noch großzügiger bemessen. Hier, inmitten von viel Natur, finden Familien nicht selten Bauplätze, die weit über das Minimum hinausgehen - ideal für alle, die vom eigenen Obstgarten, einer kleinen Streuobstwiese oder einfach von ganz viel Freiraum für Kinder und Hobbys träumen. Natürlich bringen größere Grundstücke auf dem Land auch einen anderen Alltag mit sich: längere Wege zur Arbeit oder Schule vielleicht, weniger städtische Infrastruktur direkt vor der Haustür - aber dafür eine Ruhe und Privatheit, die man in der Stadt so nicht findet.
Diese Unterschiede zwischen Stadt und Land sollte man bei der Planung im Hinterkopf behalten. „In städtischen Regionen sind Grundstücke oft kleiner und teurer. Hier muss man möglicherweise Kompromisse eingehen“ - so bringt es ein Ratgeber auf den Punkt. In Ballungsräumen wie dem Großraum Hamburg, zu dem Lüneburg und Harburg zählen, versuchen viele Familien daher, das Optimum aus kleiner Fläche herauszuholen. Moderne Hauskonzepte (beispielsweise Stadthäuser mit wenig Außenfläche) und eine gute Aufteilung von Innen- und Außenbereich spielen hier eine große Rolle. Auf dem Land hingegen - in Gegenden wie Uelzen oder Lüchow-Dannenberg - steht häufig das Raumgefühl im Vordergrund. Hier genießt man den Luxus, nicht jeden Quadratmeter dreimal umdrehen zu müssen. Die Kinder können querfeldein toben, vielleicht gibt es Platz für Gemüsebeete, Hühner oder ein großzügiges Blumenbeet - Dinge, die in der Stadt schwer vorstellbar sind. Natürlich will ein großer Garten auch gepflegt werden: Wer auf dem Land ein Grundstück von 1.500 m² besitzt, investiert deutlich mehr Zeit in Rasenmähen, Heckenschnitt & Co. als der Reihenhausbesitzer in Lüneburg mit seinem kleinen grünen Flecken hinterm Haus. Daher gilt es, realistisch abzuwägen, was zu den eigenen Gewohnheiten passt. Doch egal ob urbanes Umfeld oder ländliche Idylle - Claassen Hausbau kennt die Besonderheiten jeder Region und berät Sie einfühlsam, damit Ihr Grundstück genau dort und so groß ist, wie Sie es für Ihr Familienglück brauchen.
Lebensrhythmus: Arbeit, Mobilität, Freizeit - und das passende Grundstück
Jede Familie lebt ihren eigenen Rhythmus. Die Anforderungen an ein Grundstück hängen deshalb auch stark davon ab, wie Sie Ihren Alltag gestalten. Berufstätige Eltern, die morgens früh aus dem Haus müssen und erst abends zurückkommen, nutzen Garten und Hof ganz anders als Familien, bei denen ein Elternteil im Homeoffice arbeitet oder die viel Zeit daheim verbringen. Wer den Großteil des Tages außer Haus ist - sei es durch den Job, einen langen Arbeitsweg oder vielfältige Aktivitäten - dem reicht oft ein kleiner, pflegeleichter Garten für die Wochenenden. In solchen Fällen kommt es eher darauf an, dass das Grundstück übersichtlich ist und nicht zu viel Arbeit verursacht. Ein liebevoll gestaltetes Mini-Gärtchen mit Terrasse, Grillplatz und ein paar Blumenbeeten kann völlig ausreichen, um abends abzuschalten. Große Rasenflächen oder Nutzgärten blieben da womöglich ungenutzt und würden mehr zur Pflicht als zur Kür werden. Mobilität spielt ebenfalls hinein: Leben Sie zentrumsnah auf kleiner Grundfläche, profitieren Sie vielleicht von kurzen Wegen - der Spielplatz liegt um die Ecke, die Kita ist zu Fuß erreichbar, und zum Einkaufen brauchen Sie kein Auto. Auf dem Land mit großem Grundstück dagegen genießen Sie Ruhe und Natur, nehmen aber in Kauf, für Arbeit, Schule, Einkauf längere Strecken zu fahren. Diese Abwägung zwischen Freiraum und Erreichbarkeit beeinflusst maßgeblich, wie viel Grundstück als angenehm empfunden wird.
Auch die Freizeitgestaltung wirkt sich aus. Sind Sie gerne draußen im eigenen Garten und betreiben vielleicht sogar Gartenarbeit als Hobby, werden Sie sich über jeden zusätzlichen Quadratmeter freuen. Hochbeete für Gemüse, ein kleines Gewächshaus, Obstbäume oder Platz für den Pool - all das spricht für ein eher größeres Grundstück, wenn es Ihr Herz höherschlagen lässt. Haben Sie hingegen andere Hobbys und sehen den Garten vor allem als grünes Wohnzimmer zum Entspannen, kann weniger Fläche entspannender sein: Ein überschaubarer Garten ist schneller gepflegt und lässt mehr Zeit für andere Dinge. Nicht umsonst überlegen viele Bauherren, wie viel Zeit und Energie sie in die Gartenpflege investieren möchten. Ein großer Garten erfordert deutlich mehr Pflege - vom regelmäßigen Rasenmähen über das Jäten bis zum Heckenschnitt. Wenn die Wochen ohnehin eng getaktet sind, kann ein allzu weitläufiges Grundstück zum Stressfaktor werden. In so einem Fall ist vielleicht ein kleinerer Garten oder ein pflegeleicht gestalteter Hof die bessere Wahl, sodass Sie Ihre knappe Freizeit nicht nur mit Gartenarbeit verbringen. Umgekehrt gilt: Wer Freude an der Gartenarbeit hat, empfindet diese nicht als Last, sondern als Ausgleich - für solche Menschen darf das Grundstück ruhig etwas üppiger ausfallen.
Wichtig ist, ehrlich auf die eigenen Gewohnheiten zu schauen. Arbeiten Sie viel von zu Hause? Dann bedenken Sie, dass ein schöner Garten in der Pause Erholung spenden kann - vielleicht möchten Sie sich eine gemütliche Sitzecke im Grünen einrichten oder sogar ein kleines Gartenhaus als separates Homeoffice nutzen. Pendeln Sie täglich weit? Dann zählen vielleicht eher praktische Aspekte: Ein größerer Hof mit ausreichend Stellfläche kann wichtig sein, damit die Autos der Familie Platz finden, oder ein Wendehammer, damit man bequem rausfahren kann. Familien, die gerne Gäste einladen und Feste feiern, schätzen eventuell einen größeren Außenbereich, um Sommerfeste oder Kindergeburtstage im Garten veranstalten zu können. Andere wiederum, die ihre Freizeit lieber unterwegs verbringen (vom Sportverein bis zum Urlaub), kommen mit weniger Platz zuhause wunderbar zurecht. So vielfältig die Lebensentwürfe heute sind, so flexibel darf auch die Grundstücksplanung darauf reagieren. Ein erfahrener Baupartner wird immer fragen: Wie leben Sie, und wofür möchten Sie Ihr Grundstück nutzen? Genau diese Überlegung stellt Claassen Hausbau in den Mittelpunkt der Beratung. Denn am Ende soll Ihr Grundstück Ihren Alltag unterstützen - sei es als grüne Oase der Ruhe, als Abenteuerspielplatz für die Familie oder als komfortabler Stützpunkt mit kurzer Wegezeit. Die richtige Größe hat ein Grundstück dann, wenn es weder überfordert noch einschränkt, sondern einfach passt wie ein guter Schuh im Alltag.
Vorausschauend planen: Grundstück und Zukunft (Familienwachstum, Pflege, Homeoffice, Mehrgenerationen)
Ein eigenes Grundstück zu kaufen oder ein Haus zu bauen, ist für die meisten Familien eine Entscheidung auf Jahrzehnte. Deshalb lohnt es sich, bei der Grundstückswahl auch in die Zukunft zu blicken. Familien wachsen und verändern sich - Kinder kommen hinzu, werden älter, ziehen vielleicht irgendwann aus; manchmal kehren ältere Familienmitglieder ins Zuhause zurück, sei es aus Pflegegründen oder in Form eines Mehrgenerationenmodells. Auch die Arbeitswelt wandelt sich: Homeoffice und flexible Arbeitsformen sind heute viel verbreiteter als noch vor einigen Jahren. All diese Aspekte wirken darauf, ob ein Grundstück langfristig genügt. Wer heute erst ein oder zwei kleine Kinder hat, mag mit einem bescheidenen Garten gut klarkommen. Aber denken Sie ruhig an die kommenden Jahre: Schon in kurzer Zeit werden aus Krabbelkindern ballspielende Schulkinder oder skateboardende Teenager, die vielleicht andere Ansprüche an den Freiraum stellen. Ein größeres Grundstück gibt Ihnen die Möglichkeit, später Anpassungen vorzunehmen - sei es einen zusätzlichen Sitzplatz im Grünen für die Großeltern zu schaffen oder einen Bereich abzutrennen, in dem die Jugendlichen unter sich sein können. Wenn Sie planen, dauerhaft in Ihrem Haus zu bleiben, könnten auch barrierefreie Zugänge ein Thema werden. Ein weiter Garten ermöglicht es z. B. später, eine Rampe zum Eingang elegant zu integrieren oder breite, stufenlose Wege anzulegen, ohne dass gleich der halbe Garten wegfällt. Ebenso lassen sich auf einem größeren Grundstück leichter zusätzliche Terrassen oder Ruhebereiche für verschiedene Lebensphasen gestalten - heute der Buddelbereich für die Kleinen, morgen vielleicht ein Hochbeet für Hobbygärtner oder ein Pavillon als Leseecke für die Großen.
Auch die Überlegung an Mehrgenerationennutzung spielt hinein: Immer mehr Familien denken darüber nach, Eltern oder Schwiegereltern im Alter mit ins Haus aufzunehmen oder Wohnraum für erwachsene Kinder vorzuhalten. Hier kommen Konzepte wie Einliegerwohnungen oder Zweifamilienhäuser ins Spiel. Ein entsprechend dimensioniertes Grundstück bietet die Reserve, um beispielsweise einen Anbau zu realisieren oder ein größeres Haus mit zwei separaten Wohneinheiten zu errichten. Doppelhäuser eröffnen vielfältige Möglichkeiten - vom gemeinsamen Haus mit Freunden über klassische Vermietung bis zum altbewährten Mehrgenerationen-Wohnen. Town & Country Haus etwa hat mit dem Stadthaus „Flair 180 Duo“ ein Konzept entwickelt, das zwei komplette Wohnungen übereinander vereint - ideal, wenn zwei Generationen unter einem Dach leben möchten und doch jeder seinen eigenen Bereich haben soll. Für so ein Vorhaben braucht es natürlich genügend Grundstücksfläche und eine kluge Planung. Claassen Hausbau steht Bauherren auch bei solchen großen Plänen zur Seite: Mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen hilft das Team, ein Grundstück auszuwählen, das Raum für Familienwachstum und veränderte Bedürfnisse bietet. Das kann bedeuten, heute bewusst ein paar hundert Quadratmeter mehr zu kaufen, um morgen flexibel zu sein - etwa für den späteren Anbau eines barrierefreien Schlafzimmers im Erdgeschoss oder das Aufstellen eines Gartenhauses, das als Homeoffice oder Hobbywerkstatt dient. Apropos Homeoffice: Dieser Trend lässt viele darüber nachdenken, ob sie vielleicht doch lieber etwas mehr Garten als Ausgleich haben möchten. Wer viel von zuhause arbeitet, weiß einen Ausblick ins Grüne und die Möglichkeit, in der Mittagspause kurz die Füße ins Gras zu strecken, sehr zu schätzen. Ein Grundstück, das groß genug für einen kleinen Lieblingsplatz im Freien ist, kann hier ungemein zur Lebensqualität beitragen.
Letztlich ist es klug, das Grundstück nicht nur für den Moment des Einzugs zu bemessen, sondern mit einer gewissen Voraussicht: Welche Träume oder Eventualitäten möchte ich mir offenhalten? Vielleicht planen Sie zwar jetzt keine Garage, aber möchten in zehn Jahren die Option haben, eine zu bauen - dann sollte die Zufahrt schon vorgesehen sein. Oder Sie spielen mit dem Gedanken, im Alter eine Pflegeperson im Haus aufzunehmen - dann ist eine Einliegerwohnung im Seitenflügel eine Überlegung, die Boden braucht. Diese Weitsicht zahlt sich aus. Sie bedeutet nicht, dass man das Grundstück überdimensionieren muss „für alle Fälle“. Aber es bedeutet, eine flexible Größenvorstellung zu entwickeln: Lieber ein bisschen mehr Puffer einplanen, als später jede Erweiterungsidee an fehlendem Platz scheitern zu lassen. Ein großzügiges Grundstück bietet die beruhigende Gewissheit, auch zukünftigen Entwicklungen gewachsen zu sein - sei es Familienzuwachs, ein intensives Hobby, das Raum erfordert, oder einfach der Wunsch nach mehr Privatsphäre im Laufe der Jahre.
Fazit: Die ideale Grundstücksgröße ist ein Lebensgefühl
Man kann viele Richtwerte und Empfehlungen heranziehen, doch am Ende läuft alles darauf hinaus: Die ideale Größe eines Grundstücks bemisst sich nicht allein in Quadratmetern, sondern daran, wie sie sich anfühlt. Für die eine Familie bedeuten 300 m² Stadtrand-Grundstück das ganz persönliche Glück, weil alles Wichtige in der Nähe ist und der kleine Garten genau richtig zum Wohlfühlen gestaltet ist. Eine andere Familie findet ihr Paradies erst auf 1.500 m² im Grünen, wo die Kinder in Gummistiefeln durch den eigenen Garten stromern und abends das Lagerfeuer knistert. Wieviel Grundstück eine Familie braucht, lässt sich nicht pauschal beziffern - denn es geht um Bedürfnisse, Träume und Lebensstile, nicht um Minimum oder Maximum. Diese Erkenntnis ist befreiend: Sie erlaubt Ihnen, auf Ihr Bauchgefühl zu hören. Möchten Sie morgens die Vögel zwitschern hören und keinen Nachbarn sehen? Dann darf es ruhig etwas mehr Land sein. Lieben Sie das städtische Treiben und sind froh, wenn Sie sich um wenig Grund kümmern müssen? Dann ist weniger mehr. Wichtig ist, dass Sie sich mit Ihrer Entscheidung wohlfühlen.
Die Claassen Hausbau GmbH versteht sich dabei als erfahrener und empathischer Begleiter im gesamten Hausbauprozess - von der ersten Grundstückssuche bis zur Schlüsselübergabe. Seit vielen Jahren unterstützt Claassen Haus Familien in Lüneburg, Uelzen, Lüchow-Dannenberg, Harburg und Umgebung dabei, genau das Grundstück zu finden, das zu ihren Vorstellungen passt. Mit regionaler Kompetenz und großem Verständnis für die Anliegen von Bauherren nehmen die Experten sich Zeit, Ihre Geschichte und Ihre Pläne kennenzulernen. Denn die ideale Grundstücksgröße ist kein Zahlenspiel, sondern das Ergebnis aus fachlicher Planung und persönlichem Lebensgefühl. Wenn am Ende die Kinder jubelnd durch den Garten tollen, die Eltern zufrieden auf ihr neues Zuhause blicken und alle sagen können „Ja, genau so haben wir uns unser Familienleben hier vorgestellt“, dann hat das Grundstück genau die richtige Größe - ganz gleich, wie viele Quadratmeter es auf dem Papier hat. Und dieses Ziel zu erreichen, darin liegt die Leidenschaft von Claassen Hausbau: Ihr Traumgrundstück und Traumhaus wahr werden zu lassen, damit Ihr Familienglück auf festem Boden stehen kann.







